Unsere Gemeinde besteht aus sieben Ortsteilen. Jeder davon hat seine eigene Geschichte, seine Besonderheiten und natürlich auch seine eigenen Herausforderungen.
Was die Menschen in Neueibau beschäftigt, muss nicht zwangsläufig dasselbe sein wie in Ottenhain oder Kottmarsdorf.
Deshalb halte ich es für wichtig, regelmäßig direkt mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Ich setze mich für Bürgersprechstunden ein
Als angehender Bürgermeister möchte ich regelmäßige Bürgersprechstunden in unseren Ortsteilen anbieten.
Nicht nur im Rathaus, sondern dort, wo die Menschen leben. Beispielsweise in Dorfgemeinschaftshäusern oder anderen geeigneten öffentlichen Einrichtungen.
Dabei soll es nicht immer um große politische Fragen gehen.
Manchmal ist es ein beschädigter Gehweg, eine fehlende Straßenbeleuchtung oder eine Frage zur Entwicklung des eigenen Ortsteils.
Nicht jedes Problem lässt sich sofort lösen. Aber jedes Anliegen verdient es, gehört und ernst genommen zu werden.
Und wer ein Problem anspricht, sollte anschließend auch erfahren, was daraus geworden ist.
Entscheidungen müssen verständlich sein
Mir ist außerdem wichtig, dass kommunale Entscheidungen nachvollziehbar erklärt werden.
Warum wird eine bestimmte Straße saniert und eine andere zunächst nicht? Was kostet ein Vorhaben? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Und warum kann die Gemeinde manche Wünsche nicht erfüllen?
Solche Fragen sollten offen beantwortet werden.
Gerade wenn öffentliche Mittel knapp sind, müssen wir ehrlich darüber sprechen, was möglich ist und welche Prioritäten gesetzt werden.
Ich möchte deshalb, dass größere Vorhaben frühzeitig vorgestellt und die Einwohner nach Möglichkeit bereits in der Planungsphase einbezogen werden.
Modern, aber weiterhin persönlich
Auch die Digitalisierung unserer Verwaltung gehört für mich zu einer bürgerfreundlichen Gemeinde.
Warum sollte man für jede Angelegenheit persönlich im Rathaus erscheinen müssen, wenn vieles auch online erledigt werden könnte?
Digitale Anträge, eine unkomplizierte Terminvereinbarung und verständliche Informationen können den Alltag erleichtern.
Gleichzeitig darf Digitalisierung nicht bedeuten, dass der persönliche Kontakt verloren geht.
Gerade ältere Menschen oder Einwohner, die digitale Angebote nicht nutzen möchten, brauchen weiterhin erreichbare Ansprechpartner.
Ich wünsche mir eine Gemeindeverwaltung, die nicht nur verwaltet, sondern für die Menschen da ist.
Eine Verwaltung, die zuhört, verständlich erklärt und gemeinsam mit den Einwohnern nach Lösungen sucht.
Denn unsere Gemeinde lebt nicht von Akten und Formularen, sondern von den Menschen, die hier zu Hause sind.

