Zur Bürgermeisterwahl am 21. Februar

Damit unsere Heimat

Zukunft hat

Meine Heimat. Hier schlägt mein Herz.

Geboren in Löbau, aufgewachsen in Neueibau – und nach vielen Jahren im Ausland bewusst zurückgekehrt.

Ich bin 1980 in Löbau geboren und in Neueibau aufgewachsen. Hier liegen meine Wurzeln. Ich bin in Eibau zur Schule gegangen, hier habe ich meine ersten Freunde gefunden, hier habe ich gelernt, was Gemeinschaft bedeutet.

Heute lebe ich wieder in Eibau – gemeinsam mit meiner Familie. Nach vielen Jahren in der Schweiz habe ich mich ganz bewusst entschieden, in meine Heimat zurückzukehren. Aktuell arbeite ich im Gesundheitswesen für die AOK in Löbau.

Verwurzelt in der Oberlausitz

Und fest mit dem Vereinsleben verbunden

Meine Kindheit und Jugend waren stark von meiner Familie und dem Vereinsleben geprägt. Ich bin mit fünf Geschwistern aufgewachsen. Meine Mutter und drei meiner Geschwister leben heute ebenfalls wieder in Eibau.

Schon als Dreijähriger bin ich dem SV Neueibau beigetreten. Aus dem kleinen Jungen im Sportverein wurde zunächst ein Spieler, später ein Trainer und Jugendleiter und schließlich der Präsident des Vereins. Diese Aufgabe habe ich viele Jahre mit großer Leidenschaft übernommen. Noch heute bin ich Mitglied im SV Neueibau.

Heute bin ich unter anderem Mitglied im Handballverein Eibau. Für mich waren Vereine nie nur Orte, an denen man gemeinsam Sport treibt. Sie sind Orte, an denen Menschen Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und gemeinsam etwas bewegen. Genau dieser Zusammenhalt macht unsere Heimat aus.

Von der Oberlausitz in die Schweizer Finanzwelt

Nach der Pestalozzi-Grundschule in Eibau besuchte ich das Humboldt-Gymnasium in Ebersbach. Anschließend absolvierte ich meine Ausbildung bei der Volksbank Löbau-Zittau und arbeitete danach insgesamt zehn Jahre als Kundenberater in Neugersdorf und Zittau.

2011 führte mich mein beruflicher Weg in die Schweiz. Dort war ich bis 2024 bei den drei größten Schweizer Banken – der Zürcher Kantonalbank, der Credit Suisse und der UBS – in Fach- und Führungspositionen tätig. Anschließend übernahm ich die Leitung des Bereichs Treasury bei der größten Schweizer Genossenschaft.

Diese Jahre haben mich fachlich und persönlich geprägt. Ich durfte Verantwortung übernehmen, in unterschiedlichen Teams arbeiten und erleben, wie Entscheidungen in großen Organisationen getroffen und umgesetzt werden. Vor allem aber haben mir die Jahre im Ausland eines gezeigt:

Man lernt seine Heimat manchmal erst richtig zu schätzen,
wenn man eine Zeit lang weit von ihr entfernt lebt.

Warum ich zurückgekommen bin

Nichts kann die eigene Heimat ersetzen.

Die Schweiz war für mich eine wertvolle und prägende Lebensphase. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte. Aber meine Heimat konnte sie nicht ersetzen. Als meine Mutter älter wurde und zunehmend Unterstützung brauchte, wurde mir immer bewusster, was wirklich wichtig ist: füreinander da zu sein, Zeit miteinander zu verbringen und Verantwortung für die Menschen zu übernehmen, die einem nahestehen.

Ich wollte nicht mehr nur zu Besuch nach Hause kommen. Ich wollte wieder Teil des Alltags meiner Familie sein. Deshalb bin ich 2026 nach Kottmar zurückgekehrt. Zu meiner inzwischen 82-jährigen Mutter. Zu meiner Familie. Zu den Menschen und Orten, mit denen ich seit meiner Kindheit verbunden bin.

Ich bin zurückgekommen, weil hier meine Wurzeln liegen. Und ich bin gekommen, um zu bleiben.

Was ich mitbringe

Als Bürgermeisterkandidat 2027 für Kottmar

15 Jahre in der Schweiz haben meinen Blick über die Oberlausitz hinaus erweitert. Ich habe andere Strukturen kennengelernt, unterschiedliche Formen von Zusammenarbeit erlebt und gelernt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen auch dann zu treffen, wenn sie nicht einfach sind. Diese Erfahrungen möchte ich heute dort einbringen, wo sie für mich am meisten bedeuten: in meiner Heimat.

Dabei geht es mir nicht darum, die Schweiz mit Kottmar zu vergleichen. Unsere Gemeinde ist kein Unternehmen und unsere Heimat ist kein Finanzinstitut. Aber auch eine Gemeinde braucht Menschen, die zuhören, Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Interessen zusammenbringen und Dinge konsequent voranbringen.

Ich möchte meine beruflichen Erfahrungen deshalb mit dem verbinden, was ich aus meiner Heimat kenne:

  • Bodenständigkeit
  • Zusammenhalt
  • und die Bereitschaft, selbst mit anzupacken.

Eine Heimat, in der Menschen bleiben wollen

Für die Gemeinde Kottmar

Ich weiß aus eigener Erfahrung, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Arbeit, berufliche Chancen und persönliche Perspektiven führen viele junge Menschen hinaus in die Welt. Aber ich glaube auch daran, dass wir Bedingungen schaffen können, unter denen Menschen gerne hierbleiben – und unter denen diejenigen, die einmal gegangen sind, wieder zurückkommen können.

Dafür braucht es Arbeitsmöglichkeiten, bezahlbaren Wohnraum, eine gute Infrastruktur, verlässliche Versorgung und vor allem eine Gemeinde, in der man sich zu Hause fühlt. Meine eigene Geschichte zeigt mir: Rückkehr ist möglich. Und vielleicht ist sie sogar eine Chance.

Ich möchte dazu beitragen, dass Kottmar eine Gemeinde bleibt, in der Generationen miteinander leben, Vereine und Ehrenamt eine starke Rolle spielen und Menschen ihre Zukunft hier sehen können.

Meine Heimat. Meine Verantwortung.

Unsere Gemeinde. Unsere Zukunft.

Ich habe viele Jahre außerhalb der Oberlausitz gelebt und gearbeitet. Jetzt möchte ich meine Erfahrung zurückbringen. Nicht, weil ich glaube, alles besser zu wissen. Sondern weil ich überzeugt bin, dass man seiner Heimat etwas zurückgeben sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Ich möchte zuhören, anpacken und gemeinsam mit den Menschen in Kottmar nach vorne schauen. Denn Heimat ist für mich nicht nur der Ort, aus dem ich stamme. Heimat ist der Ort, an dem mein Herz geblieben ist.

Und Kottmar ist der Ort, an dem ich meine Zukunft sehe – gemeinsam mit Euch.